Probandinnen, die einen höheren Blutdruck als 120 mmHg aufwiesen, zeigten eine geringere Überlebenswahrscheinlichkeit. Dabei spielte es keine Rolle, ob der Blutdruck unbehandelt niedrig war oder durch Medikamente reguliert wurde. Die Überlebenswahrscheinlichkeit war demnach bei den Frauen am höchsten, die einen systolischen Blutdruck von unter 120 mmHg hatten. Besonders der systolische, obere Blutdruckwert kann einen Unterschied bei der Krankheitsprävention machen, wie aus einer Studie von Kardiologen aus Deutschland und den USA hervorgeht. Testosteron Supplement -Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall verursachen – und damit die Lebenserwartung beeinflussen.
Die Studie legt zudem nahe, dass das Wissen um gesundheitsförderliche und blutdrucksenkende Maßnahmen bei Menschen mit niedrigerem Bildungsabschluss weniger stark verbreitet ist. „Wenn dieser Wert bei zwei unabhängigen Messungen unterschritten wird, liegt ein Testosteronmangel vor“, erklärt Professor Sven Diederich, Androloge und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie. Testosteron ist das wichtigste Sexualhormon des Mannes und gehört biologisch zur Gruppe der Androgene. Dr. Saad gibt Einblicke in Beobachtungsstudien, die zeigen, dass Testosterontherapie bei bestimmten Patientengruppen zu signifikanten Verbesserungen führen kann – auch wenn diese Studien bisher kaum Beachtung in Leitlinien finden.Ein weiteres zentrales Thema ist die Rolle von Testosteron in der Longevity- und Anti-Aging-Bewegung. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Zusammenhang zwischen Testosteronmangel und Autoimmunerkrankungen sowie auf der Rolle des Entzündungsmarkers TNF-Alpha.Die Episode deckt außerdem auf, wie wirtschaftliche Interessen und mangelnder Patentschutz die Forschung und medizinische Anerkennung des Hormons ausbremsen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Testosteron ist nicht nur ein Muskelhormon – es spielt auch eine entscheidende Rolle im sozialen und beruflichen Erfolg. Viele Alltagsprodukte enthalten hormonstörende Chemikalien, die die natürliche Testosteronproduktion beeinträchtigen können.
Die Episode ruft dazu auf, Testosteron neu zu denken – als wichtigen Biomarker für Männergesundheit, als Chance zur Prävention und als mögliches Mittel gegen das Fortschreiten chronischer Erkrankungen. Es geht um fehlende Finanzierung, die Bedeutung großer placebo-kontrollierter Studien, die Herausforderungen in der evidenzbasierten Medizin und die mangelnde Bereitschaft vieler Ärzte, Testosterontherapie überhaupt in Erwägung zu ziehen. Prof. Saad erklärt, warum Testosteron nicht nur Libido und Potenz beeinflusst, sondern bei Männern auch einen bedeutenden Einfluss auf Diabetes Typ 2, Adipositas, Morbus Crohn und Psoriasis haben kann. Die beiden Experten beleuchten, wie sich das Verständnis rund um Testosteron im Laufe der Jahrzehnte gewandelt hat – von einem reinen Sexualhormon hin zu einem entscheidenden Regulator für Stoffwechsel, Körperzusammensetzung, Motivation, Entzündungen und chronische Krankheiten. In dieser Episode des Podcasts Männergesundheit spricht Dr. Apasu mit dem renommierten Hormonforscher Prof. Dr. Farid Saad über das oft missverstandene Hormon Testosteron. Marco erklärt anschaulich die biologischen Grundlagen der Erektion, den Einfluss von Hormonen wie Testosteron, Dopamin und Prolaktin sowie die Rolle von Stress, Pornokonsum und gesellschaftlichen Prägungen.
„Zum einen gibt es natürlich noch viel mehr Hormone und Gene, die damit etwas zu tun haben, und zum anderen hat bisher noch niemand eine echte und valide Langzeitstudie zum Thema gemacht.“ Genau das wollte Geisler mit seinem Team wissen – ob das Training großer Muskelgruppen, wie es beim Beintraining typisch ist, den Organismus auch hormonell stärker reizt. Geisler weist darauf hin, dass Übungen wie Kniebeugen, Ausfallschritte oder Kreuzheben den Unterkörper zwar in den Mittelpunkt stellen – aber den Rest des Körpers gleich mit verpflichten.
Ein zu niedriger Testosteronspiegel kann bei Männern gravierende Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben. „Meistens sind Depressionen und Stress die Ursache von Testosteronmangel, nicht die Folge“, resümiert Diederich. Mit Stress kann körperliche, aber auch mentale Belastung gemeint sein. „Durch Abnehmen lässt sich das aber wieder umkehren.“ Doch auch wer zu wenig wiegt oder exzessiv Sport treibt, kann an einem Testosteronmangel leiden. „Wer übergewichtig oder sogar fettleibig ist, dessen Testosteronwert ist oft zu niedrig“, sagt Androloge Diederich.
Männer mit einer niedrigen Testosteron-Konzentration von Dabei stellte sich heraus, dass Männer mit einer niedrigen Testosteron-Konzentration von Sie untersuchten dabei in erster Linie die Zusammenhänge zwischen einem niedrigen Testosteron-Spiegel, dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Sterblichkeit. Eine Studie, die 2014 im Fachjournal „ Annals of Internal Medicine “ erschienen ist, zeigt, dass mit einem niedrigen Testosteron-Spiegel auch ein Risiko verbunden ist, früher zu versterben. Auch für die Gefäße und die Herzgesundheit ist Testosteron wichtig.
In dieser Episode des Männergesundheit Podcasts spricht Dr. Jonathan Apasu mit dem Schweizer Urologen Marco Randazzo offen und tiefgehend über ein Thema, das jeden Mann betrifft, aber viel zu selten angesprochen wird. Männliche Sexualität ist weit mehr als Lust und Leistungsfähigkeit, sie ist ein zentraler Marker für die körperliche und psychische Gesundheit. Wann aber sollten Männer mit einem Testosteronmangel über eine Behandlung nachdenken? Bei Patienten ohne Begleiterkrankungen ist der Fall dagegen nicht immer so klar. Wenn Erkrankungen wie Diabetes Typ 2, Depressionen, Muskel- oder Knochenschwund (Osteoporose) auftreten und ein niedriger Testosteronwert dafür mitverantwortlich ist, erfordere der Mangel eine Behandlung, betont Sommer. Die hormonelle Störung wirkt sich auch auf den Stoffwechsel und die Körperzusammensetzung aus.
Im Idealfall verrichtet diese etwa kastaniengroße Geschlechtsdrüse ihre Arbeit völlig unbemerkt und produziert ein Sekret, das etwa 30 % des Ejakulates ausmacht. Die männliche Sexualgesundheit spielt nicht nur beim Elternwerden eine essenzielle Rolle, sondern auch mit fortschreitendem Alter. Testosteron, der bekannteste Vertreter der Androgene, ist auch in das Wachstum der Prostata involviert.